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Bericht zur Spielwoche 24.-30.09.2018

Bericht zur Spielwoche 24.-30.09.2018

SG Ettlingen 1 verliert gegen SG Lampertheim mit 5904:6008, bester Spieler Gerd Wolfring 1062 Kegel
SG Ettlingen 2 war in dieser Spielwoche spielfrei
SG Ettlingen 3 verliert gegen TSV Spessart mit 2644:2660, bester Spieler Heinz-Peter Kafka 505 Kegel
SG Ettlingen 4 war in dieser Spielwoche spielfrei

Erneut eine schwache Vorstellung zuhause, bei der schon wieder unnötig Punkte abgegeben wurden und kein Weg aus dem derzeitigen Tief gefunden wurde

1. Mannschaft

SG Ettlingen 1 - SG Lampertheim 1 - 5904:6008

>> Noch schwächerer Auftritt der Ettlinger im zweiten Heimspiel lässt Lampertheimer brillieren - Lage der Ettlinger ist schon früh in der Saison fast schon aussichtslos <<

Die erste Mannschaft der SG Ettlingen hatte in der vierten Spielwoche die Aufsteiger der SG Lampertheim 1 zu Gast und wollte sich für das schwache erste Heimspiel vor 14 Tagen revanchieren und die Heimbilanz ausgleichen. Dazu wollte man vom Start weg stark aufspielen und den Gegner früh unter Druck setzen. Die Gäste lagen vor dem Spiel mit uns gemeinsam mit 0:6 Punkten im unteren Tabellendrittel und der Sieger würde sich absetzen können und den Anschluss ans Tabellenmittelfeld halten können. Insofern war die Marschroute klar und das Spiel konnte beginnen.

Gerd Wolfring und Jörg Schneidereit auf Ettlinger Seite bekamen es mit Bernd Günderoth und Holger Thiemig auf Lampertheimer Seite zu tun. Gerd Wolfring kam gut ins Spiel und fand schnell zu seiner druckvollen Kugel. Dies konnte er durchhalten und wurde dafür am Ende mit 1062 Kegel belohnt. Sein Gegner Bernd Günderoth blieb allerdings lang in seinem Fahrwasser und konnte sich am Ende zu neuer persönlicher Bestleistung von 1027 Kegel hochkämpfen, auch wenn er am Ende mit den Knochen Probleme bekam und nicht mehr voll durchspielen konnte. Jörg Schneidereit auf der anderen Seite merkte man lange Strecken immer noch sein gehandicaptes Spiel an, er versuchte alles, musste sich aber dann am Ende mit 940 Kegel zufrieden geben. Sein direkter Bahnnachbar Holger Thiemig hatte einen absoluten Sahnetag erwischt und zog sein Spiel durch und spielte wahre Neunersalven, 37 Neuner im Spiel stellen selbst für Ettlinger Verhältnisse einen Rekord dar. Nach 525 Kegel auf der ersten Hälfte ließ er weitere 552 Kegel in der zweiten Hälfte folgen und kam so auf gewaltige 1077 Kegel, ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung auf Seiten der Gäste. Mit 2104 Kegel zum Start zogen die Gäste gleich weit davon, die Gastgeber ließen sich davon beeindrucken und zeigten mit 2002 Kegel nicht ihr ganzes Potenzial. 102 Kegel Minus zum Start waren schon eine etwas größere Hypothek für die Hausherren, die sichtlich geschockt waren ob des starken Auftritts der Spargelstädter.

Im Mittelpaar sollten jetzt Andreas Wolf und Dieter Ockert gegen Steffen Back und Niklas Schulz den Rückstand egalisieren. Andreas Wolf, von Spiel zu Spiel besser unterwegs, bot sein Können auf und zeigte mit 989 Kegel eine ansprechende Leistung. Er konnte aber gegen Steffen Back mit 963 Kegel nur wenige Kegel aufholen, so dass der Rückstand weiter hoch blieb. Auch Dieter Ockert auf der anderen Seite mühte sich zu 971 Kegel, seine weiter vorhandenen und noch nicht abgeklungenen Symptome des Bandscheibenvorfalls verhinderten ein höheres Ergebnis. Dies nutzte Niklas Schulz sofort aus und schwang sich zu 1026 Kegel auf und holte die verloren gegangenen Kegel der anderen Paarung wieder mehr wie auf. Somit blieb für das Schlusspaar ein Rückstand von 131 Kegel übrig, eine durchaus machbare Aufgabe.

Das Schlusspaar mit Thomas Speck und Rainer Grüneberg hatte gegen Kevin Günderoth und Ralf Schmitt große Hoffnung, diesen Rückstand noch zu drehen, sind doch Ergebnisse jenseits der 1000 Kegel für beide grundsätzlich keine allzu hohe Hürde. Allerdings ließ sich auch das Schlusspaar an diesem Tag von dem für den Gegner laufenden Spiel anstecken und konnte dem Spiel keine wesentlichen Impulse mehr geben. Thomas Speck spielte das seit Jahren desolateste Spiel und hatte vor allem im Abräumen massivste Probleme, obwohl sich das Volle noch einigermaßen sehen lassen konnte. 11 (!) Fehlwürfe sind aber kein Zeichen für einen Bundesligaspieler seines Formats, weshalb er sich mit mageren 928 Kegel zufrieden geben musste. Sein Gegner Kevin Günderoth, der später aufgrund einer Verletzung ausgewechselt werden musste, kam zusammen mit seinem Partner Kevin Münch zusammen auf 936 Kegel und machte so gar noch Kegel gut. Rainer Grüneberg versuchte noch zu retten, was noch zu retten war und spielte mit 1014 Kegel ein ansprechendes Ergebnis. Damit konnte er seinem Nachbarn Ralf Schmitt mit 979 Kegel noch einige wenige Kegel abnehmen.

Es kam, wie es kommen musste, mit 5904 Kegel blieben die Ettlinger Hausherren weit unter ihren gewohnten Leistungen und traten auf weiten Strecken blutleer und ideenlos auf, nur einzelne Spieler kamen auf ihre gewohnten Ergebnisse, der Rest fiel weit ab. Die Lampertheimer Gäste nutzten die Unsicherheit und Eingeschüchtertheit der Gastgeber gnadenlos aus und katapultierten sich auf einen neuen Vereinsrekord von 6008 Kegel, ein Ergebnis, wo noch vor Jahren undenkbar war, dass damit eine Mannschaft in Ettlingen eine Siegchance haben würde.

Zur Zeit ist die SG Ettlingen nur noch ein trauriger Schatten ihrer selbst, fast alle Spieler laborieren an Verletzungen herum und sind daher in ihren Möglichkeiten deutlich limitiert und können ihr gewohntes Spiel gerade zuhause nicht auf die Bahnen bringen. die anderen Spieler lassen sich von der derzeit eher negativen Stimmung anstecken und bleiben kilometerweit von ihrer Leistung entfernt. So hat z.B. Thomas Speck mittwochs im Training auf den gleichen Bahnen 1080 Kegel erzielt, im Kampf dann über 150 Kegel weniger. Dies ist derzeit für die Verantwortlichen nicht wirklich erklärbar, Erklärungsversuche wirken eher hilflos. In dieser Verfassung muss sich die SG Ettlingen schon früh in der Saison mit den Planungen für die zweite Liga beschäftigen, sollte nicht schleunigst eine 180-Grad Wende möglich sein, denn es laufen ihnen die Spiele davon, wo es klare Siegchancen gibt. Vor allem zuhause muss eine Steigerung um mindestens 200 Kegel erfolgen, so weit sind die Ettlinger derzeit von ihrem letztjährigen Heimschnitt entfernt.

Alles in allem ein fast hoffnungslose Situation, aus der man nur noch herauskommt, wenn jeder Spieler sich auf seine Stärken besinnt und alles andere aus seinem Kopf ausblendet. Dies ist derzeit die größte Krise seit Bestehen der ansonsten zuhause erfolgsverwöhnten Ettlinger und diese muss schleunigst gemeistert werden, will man überhaupt noch eine ganz kleine Chance in einer bisherigen guten Bundesliga haben, wo sich gerade die Aufsteiger sehr gut verkaufen. Noch dazu vier Absteiger machen die Sache nicht gerade leichter und vom derzeitigen 11. Tabellenplatz nach vorne zu kommen, geht eigentlich nur mit einer längeren Siegesserie. Eine Trost hat man, zu verlieren hat man nicht wirklich was und kann so getrost Gas geben, denn weniger als null Punkte kann man eben nicht haben.

Ergebnisse: Gerd Wolfring 1062, Rainer Grüneberg 1014, Andreas Wolf 989, Dieter Ockert 971, Jörg Schneidereit 940, Thomas Speck 928

Fazit: Katastrophales Auftreten der Ettlinger, die mit 5904 Kegel sogar noch unter dem Ergebnis des ersten Heimspiels bleiben. In dieser Verfassung nehmen alle Gegner die Punkte aus Ettlingen mit und machen die Ettlinger Bahnen damit zu einem Selbstbedienungsladen. Dies kann und darf nicht sein, die Hausherren müssen nun also "den Arsch hochbekommen" und in den nächsten Spielen deutlich aggressiver auftreten, ansonsten kann man sich schon früh in der Runde den Planungen für die zweite Liga widmen.

2. Mannschaft

Die zweite Mannschaft war in dieser Spielwoche spielfrei

3. Mannschaft

SG Ettlingen 3 - TSV Spessart 1 - 2644:2660

>> Knappe Niederlage zuhause gegen den TSV Spessart 1 - Heinz-Peter Kafka durchbricht die Schallmauer von 500 Kegel und erspielt sich mit 505 Kegel neue persönliche Bestleistung <<

Die dritte Mannschaft der SG Ettlingen hatte in der vierten Spielwoche ein Heimspiel gegen den TSV Spessart 1. Da wir um die Auswärtsstärke der Spessarter wussten, stellte der Sportwart die stärkste verfügbare Mannschaft auf, um von Anfang an den Druck hoch zu halten.

Im Startpaar gingen Wilfried Lauterbach und Roland Grün gegen Frank Straub und Zvonko Zubcic auf die Bahnen. Sie bekamen es mit gut aufgelegten Gegnern zu tun, die unsere Spieler gleich forderten. Im Duell Wilfried Lauterbach gegen Frank Straub tat sich Wilfried LAuterbach schwer und bleib am Ende mit 417 Kegel deutlich unter seinen eigenen Möglichkeiten. Sein Gegner Frank Straub hatte auch keinen besonders guten Tag und bleib mit 421 Kegel in Schlagdistanz. Auch Roland Grün nahm nicht richtig Fahrt auf und zeigte mit 420 Kegel auch nicht sein eigentliches Können. Dies nutzte sein Nebenmann Zvonko Zubcic gnadenlos aus und zog mit 446 Kegel ein ganzes Stück davon. Somit blieb eine Differenz von 30 Kegel zu unseren Ungunsten zurück.

Im Mittelpaar sollten nun Marco Steinke und Reinhard Schlosshauer gegen Werner Ibler und Jochen Kempa die nötigen Kegel zurückholen und uns in Führung bringen. Aber es war wie verhext, auch Marco Steinke kam nicht zurecht und wurde mit 208 Kegel gegen Ivan Lovakovic ausgewechselt. Dieser trug noch 204 Kegel zum Gesamtergebnis von 412 Kegel bei, allerdings ließ sich der Bahnnachbar Werner Ibler nicht zweimal bitten und zeigte mit 457 Kegel ein hervorragendes Ergebnis und konnte wichtige Kegel für seine Mannschaft gutmachen. Reinhard Schlosshauer zeigte, wie man die Bahnen speilen muss und hatte mit 464 Kegel am Ende ein Top-Resultat auf der Anzeige stehen. Sein Gegner Jochen Kempa hielt aber dagegen und nahm unserem Spieler mit 468 Kegel sogar noch einige Kegel ab. Mit insgesamt 79 Kegel Rückstand sah es nach zwei Dritteln des Spiels alles andere als gut aus, eine durchaus schwere Aufgabe für unser Schlusspaar, das Spiel nun noch zu drehen.

Im Schlusspaar wollten nun Heinz-Peter Kafka und Klaus Kübel die drohende Niederlage gegen Patrick Bacfalvi und Wolfgang Märzke abwehren und das Spiel noch zu unseren Gunsten umbiegen. Heinz-Peter Kafka legte los wie die Feuerwehr und zeigte am Ende mit 505 Kegel ein absolut fehlerfreies Spiel und schwang sich damit zu neuer persönlicher Heimbestleistung auf. Sein Gegner Patrick Bacfalvi konnte da mit 421 Kegel nicht mehr folgen und es sah plötzlich wieder alles nach einem Sieg aus. Klaus Kübel blieb allerdings auf der anderen Seite mit 426 Kegel unter seinen eigenen Ansprüchen zurück und musste damit Wolfgang Märzke ziehen lassen, der diese Schwäche mit 447 Kegel zu unseren Ungunsten ausnutzte.

Am Ende fehlten mit 2644 Kegel zu 2660 Kegel zwei Anwürfe, um das Spiel noch zu gewinnen. Man muss allerdings kritisch anmerken, dass vier Ergebnisse um 420 Kegel in Ettlingen auf den ergiebigen Bahnen viel zu wenig sind, um solche Spiele am Ende zu gewinnen. Wir haben es damit dem Gegner extrem leicht gemacht, das Spiel zu gewinnen und müssen zukünftig darauf achten, mannschaftlich geschlossener aufzutreten.

Ergebnisse: Heinz-Peter Kafka 505, Reinhard Schlosshauer 464, Klaus Kübel 426, Roland Grün 420, Wilfried Lauterbach 417, Marco Steinke / Ivan Lovakovic 412

Fazit: Ein leichtfertig vergebenes Spiel, das leicht zu gewinnen gewesen wäre. Auch in diesem Spiel ist die Varianz der Ergebnisse in der Mannschaft zu hoch. Zwei hohe Ergebnisse reichen zuhause eben nicht mehr zum Sieg, sondern die mannschaftliche Geschlossenheit zählt. Der Gegner hatte in dieser Spielwoche zu leichtes Spiel, da wir an vier Positionen angreifbar waren.

4. Mannschaft

Die vierte Mannschaft war in dieser Spielwoche spielfrei

Bilder des Spiels SG Ettlingen - SG Lampertheim