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Bericht zur Spielwoche 15.-21.10.2018

Thomas Speck Mittwoch, 24. Oktober 2018 von Thomas Speck

Bericht zur Spielwoche 15.-21.10.2018

1. und 4. Mannschaft verlieren, 2. und 3. Mannschaft gewinnt

SG Ettlingen 1 verliert zuhause gegen FH Plankstadt 1 mit 5993:6230, bester Spieler Gerd Wolfring 1046 Kegel
SG Ettlingen 2 gewinnt zuhause gegen Fidelio 49 K'he 2 mit 5478:5240, bester Spieler Jörg Schneidereit 957 Kegel
SG Ettlingen 3 gewinnt zuhause gegen VfR Ittersbach 1 mit 2678:2632, bester Spieler Ivan Lovakovic 459 Kegel
SG Ettlingen 4 verliert zuhause gegen SKC Vikt. Jöhlingen 2 mit 2520:2675, bester Spieler Uwe Schnase 441 Kegel

Die 1. Mannschaft war chancenlos gegen einen Gegner, der über sich hinauswuchs. Die 2. und 3. Mannschaft gewinnen ihre Spiele und die 4. Mannschaft geriet an einen in Ettlingen famos aufspielenden Gegner.

1. Mannschaft

SG Ettlingen 1 - FH Plankstadt - 5993:6230

>> Überragende Plankstädter fegen verunsicherte Ettlinger aus der Kegelhalle - Gerd Wolfring mit 1046 Kegel bester Ettlinger <<

In der sechsten Spielwoche traf die erste Mannschaft der SG Ettlingen als Tabellenletzter zuhause auf den Tabellendritten FH Plankstadt, der mit breiter Brust und noch mehr Selbstbewusstsein dieses Spiel anging. Ganz im Kontrast dazu die Ettlinger, die momentan selbst auf ihren eigenen Bahnen keinen 6000er mehr hinbekommen und derzeit mit sich und den Fallergebnissen auf ihren eigenen Bahnen hadern. Unter den beiden Gegensätzen begann ein denkwürdiges Spiel, an das beide Mannschaften, jede für sich, sicherlich noch lange zurückdenken werden.

Sportwart Thomas Speck stellte die beiden stärksten Ettlinger Gerd Wolfring und Rainer Grüneberg diesmal nach vorne, wohl wissend, dass die Plankstädter mit Andreas Tippl und Marco Mergenthaler auch zwei Top-Spieler auf die Bahnen schickten. Gerd Wolfring begann gut, aber sein Gegenspieler Andreas Tippl wusste auf jeden Konter seines Gegners ein Gegenmittel und zog so Wurf um Wurf davon. Mit 1046 Kegel erspielte sich Gerd Wolfring ein respektables Ergebnis, musste sich aber Andreas Tippl an diesem Tag beugen, da dieser mit 1080 Kegel konterte. Rainer Grüneberg, bärenstark ins Volle, verlor im Abräumen jedes Mal seinen Faden, was ihn am Ende nur auf ihn nicht zufriedenstellende 981 Kegel brachte. Diese Flanke, die ihm der Ettlinger bot, nutze Marco Mergenthaler sofort aus und zog mit 1016 Kegel an seinem Nebenmann vorbei. Somit lagen die Hausherren nach dem Startpaar mit 69 Kegel im Rückstand und erste düstere Mienen bei den Ettlingern signalisierten das drohende Gewitter.

Andreas Wolf und Christian Rosche sollten nun gegen Rainer Nord und Thomas Hörner aufholen. Andres Wolf begann stark und wechselte zur Halbzeit mit 529 Kegel, konnte aber sein Spiel nicht bis zum Ende durchbringen und erzielte so immer noch gute 1021 Kegel. Allerdings zeigte auch sein Gegenüber Rainer Nord keine Schwäche und schwang sich am Ende zu 1028 Kegel auf. Christian Rosche, in seinem ersten Einsatz in der Bundesliga, erledigte seine Sache gut, konnte aber aufgrund seines schwächeren Abräumens mit 955 Kegel nicht ganz das nötige Bundesliga-Niveau erreichen. Hier ließ sich Thomas Hörner nicht zwei Mal bitten und zog mit 1016 Kegel an seinem Rivalen vorbei. Somit erhöhte sich der Rückstand auf 137 Kegel, eine Hypothek, die schwer wog.

Thomas Speck und Dieter Ockert versuchten nun gegen Daniel Zirnstein und Christian Schneider ihr Möglichstes, mussten aber schnell erkennen, das die beiden Plankstädter Schlussspieler einen Sahnetag erwischt hatten. Thomas Speck zeigte mit 1017 Kegel annähernd Normalform, musste sich aber Daniel Zirnstein geschlagen geben, der 1059 Kegel von der Platte putzte. Auch Dieter Ockert, dem an immer noch seine Einschränkung nach seinem Bandscheibenvorfall anmerkt, kam nicht über 971 Kegel hinaus und hatte gegen die 1031 Kegel von Christian Schneider nicht den Hauch einer Chance.

Mit einer Klatsche von 237 Kegel und dem Top-Ergebnis von 6230 Kegel zu 5993 Kegel schossen die Plankstädter die Hausherren förmlich aus der Halle und verdienten sich den Sieg mehr als deutlich. Sechs Tausender und 1016 Kegel als schlechtester Kegler, das zeugt von hoher Handwerkskunst und einer Erfolgswelle, auf der die Plankstädter gerade schwimmen und die mit dem derzeitigen zweiten Tabellenplatz gekrönt wird.

Die Nordbadener hingegen legen den schlechtesten Saisonstart in der Klubgeschichte hin und bleiben weiterhin ohne Punkte auf dem letzten Tabellenrang. Zwar sind es nur sechs Punkte bis zum sechsten Tabellenplatz, aber bei den Spielern schwinden die Hoffnungen, in der Vorrunde noch ein Spiel gewinnen zu können, das Selbstbewusstsein ist auf einem Tiefpunkt angekommen, was man auf der Bahn und in der Körpersprache merkt und die Hoffnung auf den Klassenerhalt schwindet von Woche zu Woche. Dazu kommt noch das Pech, immer dann schlechte Anwürfe zu bekommen, wenn der Gegner Neuner spielt und das frustriert die Spieler zusehends. Dies aus den Köpfen zu bekommen, ist eine Herkulesaufgabe.

Im nächsten Spiel geht es nun zum Aufsteiger KSV Kuhardt, der momentan auch auf einer absoluten Erfolgswelle schwimmt und zuhause an oder über 6000 Kegel spielt, eine Zahl, die für die Ettlinger derzeit meilenweit entfernt ist. So wird man versuchen, Schadenbegrenzung zu üben und nicht zu hoch zu verlieren. Insgesamt sieht die Zukunft dieses Jahr für die Ettlinger düster aus und man plant intern schon für die 2. Bundesliga, da derzeit kein Wundermittel zur Verfügung steht, das die Leistungen um über 200 Kegel anhebt, in einen Bereich, wo die Mannschaft wieder konkurrenzfähig wäre und Erstliganiveau erreichen würde.

Ergebnisse: Gerd Wolfring 1046, Andreas Wolf 1021, Thomas Speck 1017, Rainer Grüneberg 981, Dieter Ockert 973, Christian Rosche 955

Fazit: Keine Chance gegen einen gnadenlos effektiv aufspielenden Gegner, der uns und unsere Bahnen perfekt beherrschte. Aus der einstigen Heimmacht Ettlingen wurde ein Selbstbedienungsladen für die Gäste, die sich auf den pfeilschnellen Bahnen wohlfühlen und über sich hinauswachsen. In dieser Verfassung werden die Ettlinger in der 1. Bundesliga auf Dauer keine Chance haben.

2. Mannschaft

SG Ettlingen 2 - SKC Fidelio 49 Karlsruhe 2 - 5478:5240

>> Klarer Heimsieg gegen harmlose Karlsruher - Bester Spieler auf Ettlinger Seite Jörg Schneidereit mit 957 Kegel <<

In der sechsten Spielwoche traf die zweite Mannschaft der SG Ettlingen als Tabellenzweiter zuhause auf den Tabellenachten SKC Fidelio 49 Karlsruhe 2. Die Karlsruher, die bisher noch kein Auswärtsspiel gewinnen konnten, reisten mit einem Auswärtsschnitt von 5113,50 Kegel an, während die Ettlinger einen Heimschnitt von 5493,00 Kegel vorzuweisen hatten. Insofern gingen die Ettlinger Spieler in diesem Spiel als Favoriten auf die Bahnen.

Im Startpaar starteten auf Seiten des Ettlinger Gastgebers Jörg Schneidereit und Wilfried Lauterbach, die Karlsruher Gäste schickten Philipp Vogt und Thomas Wroblewski auf die Bahnen. Jörg Schneidereit spielte von Anfang an druckvoll auf und zog sein Spiel bis zur Schlussbahn durch und erzielte mit 957 Kegel ein tolles Ergebnis. Sein Bahnnachbar Philipp Vogt verpatzte seinen Auftritt und blieb mit 837 Kegel hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. Dies bescherte uns gleich einen Vorsprung von 120 Kegel. Wilfried Lauterbach zeigte mit 921 Kegel einen fehlerfreien Auftritt, musste aber seinem Gegner Thomas Wroblewski mit 943 Kegel den Vortritt lassen. Somit konnte ein Vorsprung von 98 Kegel an das Mittelpaar übergeben werden.

Im Mittelpaar ging auf Seiten der Ettlinger Siegmund Kull und Patrik Grün auf die Bahnen, die Karlsruher Gäste stellten Denis Wiegand und Gottfried Hurst dagegen. Siegmund Kull mühte sich in seinem Spiel, fand aber nicht so richtig die Einstellung zur Bahn und zeigte mit 891 Kegel nicht sein allerbestes Spiel. Da aber sein direkter Bahnnachbar Denis Wiegand mit 867 Kegel auch kein begeisterndes Ergebnis erzielte, wuchs der Vorsprung auf 122 Kegel an. Auch im Duell Patrik Grün gegen Gottfried Hurst konnte sich der Ettlinger mit 934 Kegel zu 829 Kegel durchsetzen und den Vorsprung weiter auf 227 Kegel erhöhen. Damit war prinzipiell das Spiel entschieden, nur die allergrößten Skeptiker glaubten, dass dieses Spiel noch aus der Hand gegeben würde.

So konnte das Ettlinger Schlusspaar mit Dumitru Mois und Markus Lauinger entspannt gegen Andre Berger und Walter Schmidt aufspielen. Dumitru Mois zeigte mit 885 Kegel einen guten Auftritt und hatte seinen Kontrahenten Andre Berger mit 860 Kegel im Griff, so dass die 890 Kegel von Markus Lauinger gegen 904 Kegel von Walter Schmidt letztendlich nicht mehr ins Gewicht fielen, da der Heimmannschaft der Sieg am Ende nicht mehr zu nehmen war.

Mit 5478 Kegel zu 5240 Kegel konnte der Ligakonkurrent aus Karlsruhe deutlich besiegt werden und damit die Punkte in Ettlingen bleiben. Allerdings ist das eigene Ergebnis für die fallträchtigen Ettlinger Bahnen etwas zu niedrig und wird gegen stärkere Gegner nicht ausreichen, hier muss also in den nächsten Heimspielen noch nachgelegt werden, um auf jeden Fall auf der sicheren Seite zu sein. Die Karlsruher waren an diesem Spieltag in Ettlingen nicht der Maßstab für die zu erwartenden Ergebnisse der anderen Mannschaften in dieser Liga, dies kann sich aber bei Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte jederzeit ändern.

Ergebnisse: Jörg Schneidereit 957, Patrik Grün 934, Wilfried Lauterbach 921, Siegmund Kull 891, Markus Lauinger 890, Dumitru Mois 885 Kegel

Fazit: Ein müheloser Sieg gegen enttäuschende Karlsruher fordert nicht das volle Potenzial der Ettlinger Heimmannschaft, bringt aber zwei wichtige Punkte für den Anschluss zur Tabellenspitze. Da der Tabellenführer auch verloren hat, konnte der Abstand etwas verringert werden und der Kontakt zur Tabellenspitze gehalten werden.

3. Mannschaft

SG Ettlingen 3 - VfR GW Ittersbach 1 - 2678:2632

>> Knapper Heimsieg gegen starke Gäste - Ivan Lovakovic bester Spieler auf Ettlinger Seite mit 459 Kegel <<

In der sechsten Spielwoche traf die dritte Mannschaft der SG Ettlingen als Tabellendritter zuhause auf den Tabellenletzten VfR GW Ittersbach 1, der allerdings trotz der bisherigen drei Niederlagen nicht zu unterschätzen war. Mit einem Auswärtsschnitt von 2485,00 Kegel haben sie ihr Potenzial noch nicht gezeigt und sind vor allem auf den schnellen Ettlinger Bahnen jederzeit in der Lage, über sich hinauszuwachsen.

Im Ettlinger Startpaar begannen Ivan Lovakovic und Siegfried Penski gegen Thomas Abercrombie und Sascha Gruner auf Seiten der Ittersbacher Gäste. Ivan Lovakovic kam gleich super in sein Spiel, zeigte großen Einsatz und wurde dafür mit 459 Kegel belohnt. Mit diesem starken Ergebnis konnte auch sein Bahnnachbar Thomas Abercrombie nicht mehr folgen und hatte trotz 445 Kegel das Nachsehen. Auch Siegfried Penski zeigte starken Kegelsport und zeigte mit 451 Kegel ein ähnlich gutes Ergebnis wie sein Partner Ivan Lovakovic. Sascha Gruner auf Ittersbacher Seite hatte da mit 407 Kegel keine Chance. Somit konnten unsere beiden Startspieler 58 Kegel gutmachen.

Das Ettlinger Mittelpaar mit Roland Grün und Reinhard Schlosshauer sollte nun gegen Thorsten Metz und Michael Weinmann aus Ittersbach diesen Vorsprung verwalten, ja sogar ausbauen. Roland Grün begann gut und zeigte mit 444 Kegel ein gutes Ergebnis und konnte damit seinem Gegenüber Thorsten Metz mit 438 einige wenige Kegel abnehmen. Reinhard Schlosshauer zeigte einen gewohnt starken Auftritt und erzielte mit 459 Kegel ein Top-Resultat. Damit konnte er Michael Weinmann auf der Nebenbahn mit 458 Kegel einen weiteren Kegel abnehmen, so dass sich der Vorsprung nach dem Mittelpaar auf 65 Kegel steigerte.

Das Schlusspaar der Ettlinger Gastgeber mit Heinz-Peter Kafka und Josip Grguric musste nun das Spiel gegen Oliver Abercrombie und Andreas Armbruster auf Ittersbacher Seite unter Dach und Fach bringen. Wer allerdings glaubte, die Ittersbacher hätten schon aufgegeben, wurde schnell eines Besseren belehrt. Heinz-Peter Kafka, an diesem Wochenende mit 433 Kegel nicht so stark, musste Oliver Abercrombie mit 454 Kegel das Feld überlassen und so schmolz der Vorsprung auf 43 Kegel. Würde er ausreichen, um das Spiel nach Ettlingen zu holen ? Josip Grguric bewies starke Nerven und ließ mit 432 Kegel gegen Andreas Armbruster mit 430 Kegel nichts mehr anbrennen.

Mit 2678 Kegel zu 2632 Kegel konnte das Spiel am Ende mit 46 Kegel Differenz gewonnen werden. Die Gegner aus Ittersbach präsentierten sich gut und zeigten einen starken Auftritt, mussten sich aber letztendlich der mannschaftlichen Geschlossenheit der Ettlinger geschlagen geben. Mit einem guten Ergebnis blieben die Punkte in Ettlingen und der dritte Tabellenplatz konnte erfolgreich verteidigt werden.

Ergebnisse: Ivan Lovakovic 459, Reinhard Schlosshauer 459, Siegfried Penski 451, Roland Grün 444, Heinz-Peter Kafka 433, Josip Grguric 432

Fazit: Ein hart erkämpfter Sieg, denn die Differenz von 46 Kegel täuscht darüber hinweg, wie eng das Match wirklich war. Insgesamt war es aber ein verdienter Sieg, denn die mannschaftliche Geschlossenheit sorgte für die höhere Kegelzahl und damit für die Punkte.

4. Mannschaft

SG Ettlingen 4 - SKC Viktoria Jöhlingen - 2520:2675

>> Starke Jöhlingen überrennen Ettlinger und holen sich den Sieg - Uwe Schnase mit 441 Kegel bester Ettlinger Spieler <<

In der sechsten Spielwoche traf die vierte Mannschaft der SG Ettlingen als Tabellensiebter zuhause auf den Tabellensechsten SKC Viktoria Jöhlingen 2. Die Jöhlinger, die auswärts schon in Karlsruhe mit 2570 Kegel ihre gute Verfassung gezeigt hatten, durften vor dem Spiel nicht unterschätzt werden und so wussten wir um die Brisanz des Spiels, wähnten uns aber gut vorbereitet.

Im Ettlinger Startpaar begannen Egon Weickenmeier und Hans Dingeldein gegen Andreas Sprissler und Oliver Schön auf Seiten der Jöhlinger. Während Egon Weickenmeier zunächst nicht in sein Spiel fand und am Ende mit 409 Kegel einiges liegengelassen hat, zeigte sein Gegner Andreas Sprissler mit 467 Kegel einen starken Auftritt und konnte so für seine Mannschaft somit ordentlich Kegel gutmachen. Auch Hans Dingeldein hatte mit 417 Kegel das Nachsehen gegen seinen Bahnnachbarn Oliver Schön, der auf 445 Kegel kam und weiter Kegel für die Gäste gutmachte. Mit einem Minus von 86 Kegel hatten wir uns den Spielauftakt wahrlich anders vorgestellt, wurden aber von den Gästen kalt erwischt.

Das Ettlinger Mittelpaar mit Uwe Schnase und Hans-Peter Wößner hatte nun gegen Otto Rühle und Andreas Milbich den Auftrag, das Spiel zu drehen und den Rückstand zu egalisieren. Uwe Schnase zeigte guten Kegelsport, kämpfte um jeden Kegel und zeigte mit 441 Kegel ein fehlerfreies Spiel. Dem konnte sein Gegner Otto Rühle mit 379 Kegel nicht folgen und so konnten wir uns einen großen Teil des Rückstands aus dem Startpaar zurückholen. Hans-Peter Wößner zeigte im Sog von Uwe Schnase das gleiche starke Ergebnis mit 441 Kegel, musste aber seinen direkten Gegner Andreas Milbich mit 446 Kegel zwar ziehen lassen, verhinderte aber, dass die von Uwe Schnase geholten Kegel wieder verloren gingen. Somit lagen wir dann nach dem Mittelpaar nur noch 29 Kegel zurück und das Spiel war wieder offen.

Im Schlusspaar ging es nun um den Sieg und die Ettlinger schickten Dirk Geburt und Manfred Götz auf die Bahnen. Die Jöhlinger hatten noch Andreas Altenbrand und Reimund Magg in der Hinterhand, die das Spiel am Ende für die Gäste entscheiden sollten. Dirk Geburt versuchte, das Spiel unter Kontrolle zu bringen, musste aber mit 400 Kegel die Überlegenheit seines Bahnnachbarn Andreas Altenbrand anerkennen, der mit 480 Kegel ein fantastisches Ergebnis erzielte. Damit rückte der Sieg wieder in weite Ferne. Würde Manfred Götz hier noch etwas ausrichten können ? Mit 412 Kegel konnte er auch keine Impulse mehr in das Spiel einbringen und so konnte sein Gegner Reimund Magg mit 458 Kegel den Sieg locker und am Ende verdient für seine Mannschaft herausspielen.

Mit 2520 Kegel zu 2675 Kegel ging das Spiel am Ende dann auch verdient nach Jöhlingen, die zwar einen Ausfall in ihren Reihen hatten, aber ansonsten fehlerfrei aufspielten. Durch die höheren Einzelergebnisse konnte der Ausfall kompensiert werden. Uns fehlten eindeutig die höheren Ergebnisse, denn die 441 Kegel unseres besten Spielers Uwe Schnase wurden von den gegnerischen Spielern fünf Mal übertroffen, so dass der Sieg am Ende dann auch in Ordnung ging.

Ergebnisse: Uwe Schnase 441, Hans-Peter Wößner 441, Hans Dingeldein 417, Manfred Götz 412, Dirk Geburt 400

Fazit: Ein verdienter Sieg der Jöhlinger, die insgesamt die höheren Ergebnisse erzielten und so am Ende auch die Punkte mit nach Hause nahmen. Zwar hatten sie einen Ausfall zu beklagen, dafür spielten die anderen fünf Spieler aber grandios auf und sicherten dem Gegner somit die Punkte. Insgesamt zeigten wir etwas zu schlechte Ergebnisse, nur zwei Spieler konnte ihre gute Form bestätigen.

Bilder des Spiels SG Ettlingen - FH Plankstadt