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Bericht zur Spielwoche 14.-20.01.2019

Thomas Speck Dienstag, 22. Januar 2019 von Thomas Speck

Bericht zur Spielwoche 14.-20.01.2019

1. Mannschaft verliert wichtiges Spiel um den Klassenerhalt, 3. Mannschaft gewinnt überraschend bei heimstarken Spessartern, die anderen Mannschaften waren spielfrei

SG Ettlingen 1 verliert auswärts gegen SG Lampertheim 1 mit 5758:5616, bester Spieler Thomas Speck 964 Kegel
SG Ettlingen 2 war in dieser Spielwoche spielfrei
SG Ettlingen 3 gewinnt auswärts gegen TSV Spessart 1 mit 2507:2522, bester Spieler Dumitru Mois 468 Kegel
SG Ettlingen 4 war in dieser Spielwoche spielfrei

Die 1. Mannschaft verliert wichtiges Spiel in Lampertheim um den Klassenerhalt, die 3. Mannschaft gewinnt mit starkem Ergebnis in Spessart

1. Mannschaft

SG Lampertheim 1 - SG Ettlingen 1 - 5758:5616

>> Erste Mannschaft verliert wichtiges Auswärtsspiel beim Mitkonkurrenten SG Lampertheim - Deutlicher Rückschlag auf dem Weg zum Relegationsplatz <<

Die erste Mannschaft reiste in der 15. Spielwoche zum diesjährigen Aufsteiger und Mitkonkurrenten auf den Relegationsplatz, der SG Lampertheim. Man wusste im Vorfeld, dass man auf den dortigen tückischen Bahnen ein Ergebnis jenseits der 5700 Kegel benötigen würde, um die Punkte entführen zu können. Im Hinspiel in Ettlingen stürzte der jetzige Gastgeber SG Lampertheim die Ettlinger in die Krise, als sie sensationell mit 6008 Kegel die Punkte aus Ettlingen entführen konnten. Man war sich also durchaus der Spielstärke der hessischen Mannschaft im Vorfeld des Rückspiels bewusst.

Beim Spiel über 6 Bahnen gingen Gerd Wolfring, Dieter Ockert und Miroslav Pesko gegen Steffen Back, Bernd Günderoth und Holger Thiemig auf die Bahnen. Alle Akteure brannten auf dieses Spiel und waren heiß auf den Sieg. Im Duell Gerd Wolfring gegen Steffen Back siegte am Ende der Lampertheim Steffen Back mit 953 Kegel zu 952 Kegel denkbar knapp. Dieter Ockert musste trotz guter 947 Kegel die Überlegenheit seines Gegners Bernd Günderoth an diesem Tag neidlos anerkennen, der mit 1013 Kegel schon einen großen Anteil zur zwischenzeitlichen Führung der Hausherren beitrug. Auch Holger Thiemig hatte gegen Miroslav Pesko auf für ihn ungewohnten Bahnen mit 970 Kegel zu 917 Kegel deutlich die Oberhand und erhöhte die Führung für die Heimmannschaft zur Halbzeit auf fast uneinholbare 118 Kegel.

Da bei den Ettlingern im Schlusspaar kurzfristig und ungeplant der beste Auswärtsspieler Rainer Grüneberg ausfiel, mussten Andreas Wolf, Jörg Schneidereit und Thomas Speck gegen Ralf Schmitt, Kevin Günderoth und Thomas Geyer versuchen, das Spiel noch zu drehen. Andreas Wolf hatte mit 949 Kegel einen schweren Stand gegen Ralf Schmitt mit 973 Kegel und gab weitere wichtige Kegel ab. Auch Jörg Schneidereit, der aufgrund eines Arbeitsunfalls noch immer nicht im Vollbesitz seiner Kräfte und Fähigkeiten ist, musste mit 887 Kegel Kevin Günderoth mit 896 Kegel ziehen lassen, so dass das Spiel schon entschieden war. Thomas Speck konnte mit 964 Kegel seinen Nebenmann Thomas Geyer mit 953 Kegel zwar auf Distanz halten und noch ein wenig Ergebniskkorrektur betreiben, musste aber mit ansehen, dass das Spiel letztendlich mit 5758 Kegel zu 5616 Kegel an die hessischen Hausherren ging.

Bernd Günderoth mit dem einzigen Tausender des Spiels sowie die Heimstärke der Lampertheimer besiegelten letztendlich diese, auch in der Höhe, verdiente Niederlage bei bis in die Haarspitzen motivierte Hessen. Die Ettlinger konnten die Attacken der Hausherren nicht angemessen erwidern und boten auch sonst nur höchstens durchschnittliche Hausmannskost auf ungewohnt schweren Bahnen. Dass damit die Niederlage nicht zu vermeiden war, leuchtet jedem ein. Damit sind sowohl der TV Haibach als die SG Lampertheim wieder auf 4 Punkte in der Tabelle enteilt. Allerdings spielen diese beiden Mannschaften jetzt gegeneinander, die Ettlinger müssen allerdings zum schweren Auswärtsspiel ins hessische Mörfelden, so dass die Vorzeichen durchaus ungünstig stehen. Allerdings sind noch vier Heimspiele bei insgesamt sieben Spielen zu bestreiten, so dass man den Kopf noch längst nicht in den Sand stecken muss, sondern weiter von Spiel zu Spiel kämpfen wird und immer wieder die Lücken suchen muss und die wenigen Chancen, die sich bieten, dann endlich auch nutzen muss.

Die Minimalchance Relegation ist für die Ettlinger Bundesligamannschaft immer noch machbar, nur die Chancen werden von Mal zu Mal geringer und man muss sich jetzt dann endlich aufmachen, auch zu punkten und den Schwung in die letzten Rundenspiele mitzunehmen.

Ergebnisse: Thomas Speck 964, Gerd Wolfring 953, Dieter Ockert 947, Andreas Wolf 949, Miroslav Pesko 917, Jörg Schneidereit 887

Fazit: Im wichtigen Spiel in Lampertheim spielen die Gastgeber deutlich abgebrühter und gewinnen verdient ihr Heimspiel und ziehen damit auf 4 Punkte Differenz davon. Zu harmlose Ettlinger machten es den Hausherren leicht, die Punkte zu behalten und damit die Nordbadener auf Distanz zu halten.

2. Mannschaft

Die zweite Mannschaft war in dieser Spielwoche spielfrei

3. Mannschaft

TSV Spessart 1 - SG Ettlingen 3 - 2507:2522

>> Dritte Mannschaft gewinnt etwas überraschend bei stärker eingeschätzten Spessartern - Dumitru Mois mit überragenden 468 Kegel Tagesbester <<

Die dritte Mannschaft hatte in der 13. Spielwoche das schwere Auswärtsspiel gegen den TSV Spessart auf den dortigen schwierigen Bahnen. Schon im Vorfeld war klar, wie schwer das Spiel werden würde, denn die Spessarter gelten als sehr heimstark und kennen ihre Bahnen in- und auswendig. Die Auswärtsmannschaften tun sich schwer auf den Bahnen und auch wir hatten in den letzten Jahren dort schon schlechte Ergebnisse gespielt. Dies sollte sich aber diesmal ändern, wir wollten unbedingt gut auftreten und versuchen, die Spessarter von Beginn an unter Druck zu setzen.

Im Startpaar gingen Dumitru Mois und Wilfried Lauterbach gegen Dieter Fink und Frank Straub auf die Bahnen. Dumitru Mois spielte von Beginn an ein perfektes Spiel, traf stets seine Gassen und zeigte am Ende mit 468 Kegel ein überragendes Ergebnis. Damit ließ er seinem Gegner Dieter Fink mit 409 Kegel keinerlei Chance und machte alleine 59 Kegel gut. Wilfried Lauterbach hingegen tat sich schwer und fand nie zu seinem gewohnten Spiel. Mit 396 Kegel blieb er deutlich unter seinen Möglichkeiten und musste auch seinen Gegner Frank Straub mit 411 Kegel ziehen lassen. Damit übergab das Startpaar einen Vorsprung von 44 Kegel an das Mittelpaar, was noch gar nichts zu bedeuten hatte.

Im Mittelpaar versuchten Ivan Lovakovic und Roland Waizenegger gegen Zvonko Zubcic und Werner Ibler, den Vorsprung zu vergrößern. Ivan Lovakovic zeigte mit 391 Kegel nicht seinen allerbesten Tag und musste seinem direkten Gegenspieler Zvonko Zubcic mit 413 Kegel den Vortritt lassen. Auch Roland Waizenegger hatte nicht seinen allerbesten Tag und blieb mit 401 Kegel unter seinen Möglichkeiten, was sein Gegner Werner Ibler ausnutzte und mit 410 Kegel davonzog. Der Vorsprung schmolz dadurch auf 13 Kegel zusammen und das Spiel war plötzlich wieder offen.

Im Schlusspaar musste nun die Entscheidung fallen. Klaus Kübel und Heinz-Peter Kafka trafen nun auf Jochen Kempa und Patrick Bacfalvi auf Seiten der Gastgeber. Klaus Kübel zeigte ein gutes Spiel und erzielte 428 Kegel. Sein Bahnnachbar Jochen Kempa kam mit 419 Kegel nicht mehr an ihn heran, so dass wir entscheidende Kegel gutmachen konnten. Heinz-Peter Kafka kam gut in sein Spiel und erzielte mit 438 Kegel ein starkes Ergebnis. Sein Gegner Patrick Bacfalvi zog mit 445 Kegel zwar am Ende noch an ihm dabei, aber auf das Gesamtergebnis hatte es am Ende keine Auswirkung mehr, denn der Vorsprung reichte aus, damit wir am Ende das Spiel mit 2522 Kegel zu 2507 Kegel knapp gewinnen konnten.

Der knappe Sieg von 15 Kegel war so nicht zu erwarten, aber am Ende doch verdient, vor allem Dumitru Mois sorgte mit seinem starken Ergebnis dafür, dass wir von Beginn an in Führung lagen und diese auch nicht mehr abgaben. Aber auch die geschlossene Mannschaftsleistung war ausschlaggebend, dass wir die Punkte aus Spessart entführen konnten.

Ergebnisse: Dumitru Mois 468, Heinz-Peter Kafka 438, Klaus Kübel 428, Roland Waizenegger 401, Wilfried Lauterbach 396, Ivan Lovakovic 391

Fazit: Im Spiel beim TSV Spessart rechneten wir uns kaum Chancen aus, aber es kam anders als gedacht und wir konnten die Punkte zwar knapp, aber verdient mit nach Hause nehmen. Matchwinner war sicherlich Dumitru Mois, der mit 468 Kegel ein schier unvorstellbares Ergebnis auf die schweren Bahnen zauberte.

4. Mannschaft

Die vierte Mannschaft war in dieser Spielwoche spielfrei

Bilder des Spiels SG Lampertheim - SG Ettlingen

Fazit: Im Spiel beim TSV Spessart rechneten wir uns kaum Chancen aus, aber es kam anders als gedacht und wir konnten die Punkte zwar knapp, aber verdient mit nach Hause nehmen. Matchwinner war sicherlich Dumitru Mois, der mit 468 Kegel ein schier unvorstellbares Ergebnis auf die schweren Bahnen zauberte.