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1. Mannschaft

Olympia Mörfelden 1 - SG Ettlingen 1 - 5877:5843

>> Sieg gegen an diesem Tag zu schlagende Mörfeldener verpasst - Weiteres Warten auf ersten Auswärtssieg <<

Die erste Mannschaft der SG Ettlingen fuhr in der 12. Spielwoche im ersten Rückrundenspiel zum Tabellendritten SKV Olympia Mörfelden, wohlwissend, dass man dort als krasser Außenseiter anreisen würde, außer, man würde ein Ergebnis an die 5900 Kegel auf den fallträchtigen Bahnen erzielen. Insofern wusste man um die Rahmenbedingungen des Spiels und so stellte Sportwart Thomas Speck die Mannschaft etwas um, Nachwuchstalent David Rein rückte für Jörg Schneidereit in die Mannschaft, da dieser in Sandhausen enttäuschte.

Im Spiel über sechs Bahnen starteten Gerd Wolfring, Rainer Grüneberg und David Rein gegen Philipp Albert, Dieter Nielsen und Michael Moosburger auf Seiten der Gastgeber. Gerd Wolfring, der angeschlagen in die Partie ging, biss sich durch und erzielte gute 973 Kegel gegen Altmeister Dieter Nielsen, der die Farben der Hessen mit 1013 Kegel hoch hielt. Rainer Grüneberg, der mit einer sensationellen 297er-Bahn begann, spielte an diesem Tag mit 1025 Kegel auf einem konstant hohen Niveau und machte gegen Philipp Albert, der auf 909 Kegel kam, alleine 116 Kegel gut. Auch David Rein, der in seinem dritten Bundesligaeinsatz eine weitere aufsteigende Form zeigte, spielte mit 987 Kegel eine neue persönliche Bestleistung und hatte damit Michael Moosburger mit 965 Kegel im Griff. Insgesamt konnte damit das Ettlinger Starttrio 98 Kegel Plus an das Schlusstrio weitergeben und mancher Zuschauer rieb sich verwundert die Augen ob des Ergebnisses auf der Anzeige.

Im Schlusstrio gingen für die Nordbadener dann Thomas Speck, Andreas Wolf und Dieter Ockert gegen Sven Völkl, Robert Nägel und Stefan Beck auf die Bahnen, wohlwissend, das das nominell stärkste hessische Trio nochmals richtig Gas geben würde. Thomas Speck, der konstant gut spielte und mit 979 Kegel ein gutes Resultat ablieferte, musste sich Sven Völkl geschlagen geben, der an diesem Tag das nötige Quentchen Glück hatte und zum richtigen Zeitpunkt die wichtigen Neuner spielte und damit auf das Tagesbestergebnis von 1035 Kegel kam. Andreas Wolf, der schon sich schon längerer Zeit mit Rückenproblemen quält, musste nach 100 Wurf mit 436 Kegel gegen Jörg Schneidereit ausgetauscht werden, der noch solide 467 Kegel draufspielte, aber auch nicht mehr verhindern konnte, dass sich Robert Nägel auf der anderen Seite mit 966 Kegel absetzen konnte. Auch Dieter Ockert mühte sich nach Kräften, fand aber auf der ersten Bahn den Zugang zu der fallträchtigen Anlage nicht und hatte am Ende mit 976 Kegel zu 989 Kegel von Stefan Beck das Nachsehen.

Am Ende standen die Ettlinger trotz guter 5843 Kegel erneut mit leeren Händen da, weil die Mörfeldener im Schlussspurt mit 5877 Kegel noch vorbeizogen. Erneut war das Glück den Nordbadenern nicht hold, die zwar solide spielten, der Gegner aber in den wichtigen Momenten die Neuner bekam, die den Ettlingern verwehrt blieben. Es ist in diesem Jahr wie verhext, als hätte sich Fortuna gegen die Ettlinger verschworen. Mit dieser erneuten Niederlage wartet man weiter auf den ersten Auswärtssieg. Man liegt zwar noch auf Platz 6 der Tabelle, aber ist nun punktgleich mit dem Relegationsplatz, der Kampf um den Klassenerhalt ist nun also eröffnet.

Im Januar folgen die beiden enorm wichtigen Heimspiele gegen Haibach und Frammersbach, wo man noch eine Rechnung offen hat und die beide wegweisend sein werden, wohin der Weg der Ettlinger in dieser Spielrunde gehen wird. Nur mit einem Sieg in beiden Spielen könnte man sich etwas Luft verschaffen und wieder zum Tabellenmittelfeld aufschließen. Darauf müssen nun alle Bemühungen der Mannschaft ausgerichtet sein.

Ergebnisse: Rainer Grüneberg 1025, David Rein 987, Thomas Speck 979, Dieter Ockert 976, Gerd Wolfring 973, Andreas Wolf / Jörg Schneidereit 903

Fazit: Erneut war Fortuna den Ettlingern nicht hold, auf der Zielgeraden wurde erneut ein wichtiges Auswärtsspiel aus der Hand gegeben. Die weitere Spielrunde wird es zeigen, ob sich das nicht noch rächen wird, auswärts nicht zu punkten. In diesem Sportjahr jedenfalls hatten wir bisher kein Glück in unseren Auswärtsspielen, mal sehen, ob sich dies 2018 dann endlich ändern wird.

2. Mannschaft

HKO Young Stars Karlsruhe 3 - SG Ettlingen 2 - 5309:5463

>> Wichtiger Sieg gegen den Tabellenletzten aus Karlsruhe - Geschlossene Mannschaftsleistung ermöglicht den Sieg <<

Die zweite Mannschaft der SG Ettlingen musste in der 10. Spielwoche im ersten Rückrundenspiel zum Tabellenletzten HKO Young Stars Karlsruhe 3 reisen. Man wusste, dass man auf den fallträchtigen Karlsruher Bahnen ein Ergebnis deutlich über 5300 Kegel erzielen musste, wollte man dort den Sieg davontragen. Die Karlsruher, die bisher zuhause nicht überzeugen konnten, galten somit in diesem Spiel als Außenseiter, die Favoritenrolle hatten die Ettlinger inne. Es stellte sich nur die Frage, wie würden sie sich aus der Affäre ziehen?

Im Startpaar starteten Marco Steinke und Markus Lauinger gegen Sven Freitag und Stjapan Grigic auf Seiten der Karlsruher Gastgeber. Marco Steinke erwischte nicht seinen allerbesten Tag, rettete sich aber dank starkem Abräumen noch auf 455 Kegel, ehe er planmäßig gegen Siegmund Kull ausgetauscht wurde. Dieser hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und blieb mit 419 Kegel weit unter seinen derzeitigen Möglichkeiten, so dass unsere beiden Spieler auf insgesamt 874 Kegel kamen. Der direkte Gegner Sven Freitag nutzte diese Schwächeperiode aus und brachte mit 893 Kegel die ersten 19 Kegel für den Gegner nach Hause. Markus Lauinger allerdings legte sich voll ins Zeug, spielte klasse auf und wurde dafür mit 929 Kegel belohnt, denen sein Nebenmann Stjapan Grigic mit 884 Kegel nicht folgen konnte. Somit konnte Markus Lauinger die 19 Kegel egalisieren, die Marco Steinke / Siegmund Kull liegengelassen hatten und weitere 26 Kegel zur knappen Führung hinzufügen.

Im Mittelpaar gingen dann Patrik Grün und Pascal Ochs gegen Marko Mikic und Berislav Sakota auf die Karlsruher Bahnen. Patrik Grün spielte gewohnt gut auf und blieb mit 888 Kegel innerhalb seiner Möglichkeiten und konnte damit seinem direkten Nebenmann Marko Mikic mit 841 Kegel wichtige Kegel abnehmen. Auch Pascal Ochs spielte druckvoll auf und zeigte mit 924 Kegel ein Top-Ergebnis, womit er seinen Kontrahenten Berislav Sakota kontrollierte, der bei 916 Kegel stehenblieb. Somit wuchs unser Vorsprung auf wichtige 81 Kegel an und wir lagen vor dem Schlusspaar komfortabel in Führung.

Im Schlusspaar wollten nun Christian Rosche und Jörg Böckle gegen Dennis Rieger und Zdenko Elinger das Spiel nach Hause bringen. Christian Rosche zeigte seine Klasse und erzielte gegen Dennis Rieger mit 901 Kegel starke 938 Kegel. Auch Jörg Böckle ließ sich gegen Zdenko Elinger nicht lumpen und machte mit 910 Kegel zu 874 Kegel endgültig den Sack zu, die Punkte gingen am Ende nach Ettlingen, mit 5309 Kegel zu 5463 Kegel ging das Spiel verdient und deutlich zugunsten des Tabellenzweiten aus.

Nun heißt es im neuen Jahr nochmals Gas zu geben, will man an den Eggensteinern noch vorbeiziehen und am Ende der Runde den verdienten Aufstiegsplatz belegen. Allerdings ist man dabei auf fremde Hilfe angewiesen, aus eigener Kraft kann man nicht an Eggenstein vorbeiziehen, dazu muss uns eine fremde Mannschaft unterstützen und gegen die Eggensteiner gewinnen. Wir wollen aber alles in unserer Macht stehende geben, um den Traum vom Aufstieg wahr werden zu lassen.

Ergebnisse: Christian Rosche 938, Markus Lauinger 929, Pascal Ochs 924, Jörg Böckle 910, Patrik Grün 888, Marco Steinke / Siegmund Kull 874

Fazit: Ein wichtiges Spiel konnte dank geschlossener Mannschaftsleistung sicher gewonnen werden. Damit können wir weiter den zweiten Tabellenplatz verteidigen und uns im neuen Jahr auf die wichtigen und kommenden Spiele konzentrieren, um vielleicht am Ende den begehrten Aufstiegsplatz zu belegen.

3. Mannschaft

1. SKC Viktoria Jöhlingen 1 - SG Ettlingen 3 - 2575:2464

>> Niederlage gegen heimstarke Jöhlinger - Siegmund Kull mit 465 Kegel bester Spieler <<

Die dritte Mannschaft der SG Ettlingen musste in der 10. Spielwoche im ersten Rückrundenspiel zum Tabellendritten 1. SKC Viktoria Jöhlingen 1 reisen. Es ist bekannt, dass die Jöhlinger sehr heimstark sind und einen Heimschnitt von 2568,30 Kegel vorwiesen. Man musste also in die Nähe von 2600 Kegel spielen, wollte man auf den gewöhnungsbedürftigen Bahnen die Punkte nach Ettlingen entführen.

Im Startpaar gingen Uwe Winkler und Klaus Kübel gegen Holger Dehm und Reiner Stöckle auf Seiten der Jöhlinger auf die Bahnen und waren bemüht, nicht gleich einem Rückstand hinterher zu rennen. Uwe Winkler zeigte ein solides Spiel, kam aber nicht über 419 Kegel hinaus, sein direkter Nebenmann Holger Dehm nutzte dies sofort aus und zog mit 450 Kegel gleich an ihm vorbei. Auch Klaus Kübel tat sich auf den Bahnen schwer und machte mit 416 Kegel nicht sein bestes Spiel. Auch er musste seinen Kontrahenten Rainer Stöckle mit 449 Kegel ziehen lassen, so dass genau das eintrat, was wir eigentlich verhindern wollten, nämlich gleich einen deftigen Rückstand von 64 Kegel einzufangen.

Im Mittelpaar sollten nun Ivan Lovakovic und Siegmund Kull gegen Franz Feger und Bruno Edelmann die verlorenen Kegel zurückholen, wohl wissend, dass dies hohe Ergebnisse erfordern würde. Ivan Lovakovic begann hoffnungsvoll, verlor dann aber komplett den Faden und blieb mit 366 Kegel weit unter seinen eigenen Erwartungen zurück. Damit hatte er gegen die 421 Kegel von Franz Feger wenig Chancen und wir gaben weitere, wichtige Kegel ab. Siegmund Kull auf der anderen Seite hingegen zeigte einen starken Auftritt, spielte mit 465 Kegel erfrischend auf und zeigt eine weiter steil steigende Formkurve. Sein Gegner Bruno Edelmann konnte ihm an diesem Tag mit 408 Kegel nicht mehr folgen. Nach dem Mittelpaar standen allerdings weiterhin 62 Kegel Minus auf der Anzeige und es wurde fast unmöglich, das Ruder noch herumzureißen.

Im Schlusspaar gingen dann Roland Grün und Heinz-Peter Kafka auf die Bahnen und versuchten gegen Michael Zanger und Christoph Zanger die nötigen Kegel zum Sieg gutzumachen. Roland Grün bemühte sich nach Kräften, konnte aber mit 394 Kegel dem Spiel keine Impulse mehr geben und so zog sein Gegner Michael Zanger mit 405 Kegel an ihm vorbei. Auch Heinz-Peter Kafka, normalerweise ein Garant für hohe Ergebnisse, blieb mit 404 Kegel unter seinen sonstigen Möglichkeiten. Dies nutzte sein Kontrahent Christopher Zanger mit 442 Kegel direkt aus und brachte den Sieg für die Jöhlinger unter Dach und Fach.

Mit 2575 Kegel zu 2464 Kegel verloren wir dieses Spiel deutlich, zu gut haben die Jöhlinger Spieler ihre Bahnen im Griff, um hier einen Blumentopf gewinnen zu können, dazu müssten Ergebnisse wie Siegmund Kulls 465 Kegel am Fließband gespielt werden.

Nun ist es etwas Zeit zum Ausschnaufen, erst am 20. Januar 2018 geht es wieder weiter, dort zählt es dann wieder. Zunächst sollte allerdings jeder die Pause nutzen, um frische Energie aufzutanken und sich auf die restliche Rückrunde vorzubereiten.

Ergebnisse: Siegmund Kull 465, Uwe Winkler 419, Klaus Kübel 416, Heinz-Peter Kafka 404, Roland Grün 394, Ivan Lovakovic 366

Fazit: Keine Chance auf den schwer bespielbaren Jöhlinger Bahnen, zu stark spielen die Jöhlinger zu Hause auf. Es blieb uns also dann damit wenig Spielraum, um Angriffspunkte zu finden. Einzig Siegmund Kull konnte Kegel gegen seinen direkten Widersacher gutmachen, was allerdings zu wenig ist, um zu siegen.

4. Mannschaft

1. HKO Young Stars Karlsruhe 4 - SG Ettlingen 4 - 2421:2359

>> Blamable Niederlage gegen den Tabellenletzten - Nur Dumitru Mois mit 441 Kegel erreicht Normalform <<

Die vierte Mannschaft der SG Ettlingen musste in der 10. Spielwoche im ersten Rückrundenspiel zum Tabellenletzten 1. HKO Young Stars Karlsruhe 4 reisen. Gegen die Karlsruher, die bisher nur ein Spiel gewinnen konnten, rechnete man sich bei einem Heimschnitt von 2383,00 Kegel im Vorfeld gute Chancen auf einen Sieg aus.

Im Startpaar mussten Franz Stadler und Klaus Souici gegen Dominik Dillmann und Daniel Jauß zeigen, wie gut sie mit den Karlsruher Bahnen zurechtkamen. Franz Stadler tat sich schwer und fand mit 380 Kegel keinen Zugang zu den fallträchtigen Bahnen, sein Gegner Dominik Dillmann aber noch weniger, er blieb am Ende bei 363 Kegel hängen. Auf der anderen Seite blieb Klaus Souici mit 374 Kegel einiges schuldig und musste damit Daniel Jauß ziehen lassen. der starke 469 Kegel erzielte, so dass wir gleich nach dem Startpaar einem Rückstand von 78 Kegel hinnehmen mussten.

Im Mittelpaar sollten nun Uwe Schnase und Josip Grguric gegen Mike Schmidt und Frank Krüger die Aufholjagd starten. Aber es kam man anders, wie gedacht, Uwe Schnase spielte mit 375 Kegel gegen Mike Schmidt mit 375 Kegel zwar ausgeglichen, konnte allerdings auch keine Kegel für unsere Mannschaft gutmachen. Auch Josip Grgruric hatte seine Schwierigkeiten mit den Auswärtsbahnen und blieb mit 372 Kegel einiges schuldig, sein Gegner Frank Krüger nutzte diese Schwäche aus und zog mit 401 Kegel noch an ihm vorbei. Nun stieg der Rückstand auf fast uneinholbare 107 Kegel an.

Im Schlusspaar versuchten Dumitru Mois und Reinhard Schlosshauer gegen Todor Talevski und Peter Eidmann, dem Spiel noch eine Wendung zu geben und die Punkte aus Karlsruhe zu entführen. Dumitru Mois hatte an diesem Tag mit 441 Kegel einen Lauf und konnte damit gegen die 427 Kegel von Todor Talevski einige Kegel gutmachen. Auch Reinhard Schlosshauer konnte mit - für ihn eher unbefriedigenden - 417 Kegel gegen die 386 Kegel von Peter Eidmann einige wenige Kegel gutmachen, am Ende reichte es aber nicht, um das Spiel letztendlich noch herumzureißen.

Mit 2421 Kegel zu 2359 Kegel verloren wir das Spiel gegen den Tabellenletzten deutlich, außer Dumitru Mois mit 441 Kegel erreichte kaum ein Spieler Normalform. Mit einem Ergebnis unter 2400 Kegel ist in Karlsruhe kaum etwas zu gewinnen, auch nicht gegen den Tabellenletzten, wobei man sagen muss, dass die Karlsruher mit Daniel Jauß einen Spieler eingesetzt hatten, der Bundesliga-Qualität hat. Mit der Niederlage rutschen wir nun auf den 4. Tabellenplatz ab.

Nun ist es etwas Zeit zum Ausschnaufen, erst am 20. Januar 2018 geht es wieder weiter, dort zählt es dann beim nächsten Heimspiel wieder. Zunächst sollte allerdings jeder die Pause nutzen, um frische Energie aufzutanken und sich auf die restliche Rückrunde vorzubereiten.

Ergebnisse: Dumitru Mois 441, Reinhard Schlosshauer 417, Franz Stadler 380, Uwe Schnase 375, Klaus Souici 374, Josip Grguric 372

Fazit: Leider konnten wir den Tabellenletzten auf den heimischen Bahnen nicht besiegen, da einige Spieler ihre Leistung nicht abrufen konnten. Somit rutschen wir auf den vierten Tabellenplatz ab und müssen nun in der restlichen Rückrunde siegen, um weiter punkten zu können. Mit der Konzentration auf die Heimspiele der Rückrunde sollten wir in der Tabelle wieder weiter nach oben klettern können.

Bilder des Spiels Olympia Mörfelden - SG Ettlingen